Wie Sie im Job-Interview überzeugen und punkten. Ein Profi sagt Ihnen wie!

Gratulation. Sie haben dank einem perfekten, aktuellen und ansprechenden Lebenslauf eine Einladung zu einem Interview erhalten. Nun gilt es, in einem Zeitfenster von 60 bis 90 Minuten 100% und mehr zu geben. Denn mit einer Einladung zu einem Gespräch gehören Sie zu den fünf besten Kandidaten. Und jetzt gilt es, Alles zu geben. Eine Top Vorbereitung ist die Essenz des Erfolgs. Mit der richtigen Einstellung und den richtigen Antworten auf die Interviewfragen kommen Sie Ihrer neuen Anstellung ein grosses Stück näher.

Von Daniele Bardaro, Nexaria Interviewspezialist, Rekrutierungsexperte und Job-Coach I Lesezeit 15 Minuten

Inhaltsverzeichnis

  1. Die optimale Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch
  2. Ab wann beginnt ein Bewerbungsgespräch
  3. Die Magie der positiven Psychologie
  4. Bittsteller vs. Lösungsanbieter
  5. Authentisch blieben
  6. Kleider machen Menschen
  7. Die Begrüssung und die No-go beim Ersteindruck
  8. Die Körpersprache im Vorstellungsgespräch
  9. Elevator Pitch (Selbstpräsentation) im Interview
  10. Storytelling im Job-Interview
  11. Auf Fragen vorbereitet sein
  12. Fragen der Zukunft im Job-Interview
  13. Lücken im Lebenslauf erklären und schildern
  14. Sie dürfen auch Fragen stellen
  15. Interviewtechniken
  16. Frageformen im Vorstellungsgespräch
  17. In Bildern sprechen
  18. Emotional Selling Proposition
  19. Keine negativen Äusserungen beim Job-Interview
  20. Fragen nach Schwächen und Stärken im Vorstellungsgespräch
  21. Wie mit “Schwächen” im Job-Interview vorgehen
  22. Stresstest oder kritische Fragen im Interview
  23. Lohnfrage beim Interview
  24. Unerlaubte Fragen
  25. Schlussfragen bei Interview
  26. Die Verabschiedung
  27. Nach dem Interview
  28. Übung macht den Meister
  29. Fazit
  30. Kontaktieren Sie uns

 

1. Die optimale Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch

Es hört sich einfach an: Vorbereitet zum Interview gehen. Doch genau da fangen die Stolpersteine an.

Sie lesen das Stelleninserat und können sich eine Vorstellung über die Aufgaben machen. Sie sind der Meinung, dass Sie für die Stelle geeignet sind. Das ist gut. Allerdings beinhaltet ein Vorstellungsgespräch vieles mehr. Es geht grundsätzlich darum, das Gegenüber im Interview zu überzeugen. Aus Ihrer Bewerbung und Ihren Arbeitszeugnissen lässt sich bereits viel von Ihnen erfahren. Aber die Fachabteilung und das HR möchten mehr von Ihnen wissen. Aber wie bereiten Sie sich richtig vor?

Lernen Sie die Unternehmung im Detail kennen. Denn eine Frage danach wird mit Sicherheit gestellt. Hier hilft natürlich die Unternehmensseite weiter. Darin enthalten sind im besten Fall Hintergrundinformationen über die Geschichte, die Handlungsfelder, die Strukturen, Produkte, Dienstleistungen und Organisation zur Unternehmung. Dies zeigt im Gespräch, dass Sie sich mit der Unternehmung auseinandergesetzt haben. Denn vielfach werden Sie gefragt, was Sie über die Unternehmung wissen.

Wichtig zu wissen ist auch, wer Ihre Interviewpartner sind. Fragen Sie bei der Terminvereinbarung genau, wer Ihre Gesprächspartner sind und was für eine Funktion sie haben. Die entsprechenden Werdegänge in LinkedIn oder XING sind frei zugänglich. Schauen Sie nach was die Personen mit denen Sie ein Gespräch haben werden für eine Laufbahn haben. Versuchen Sie Gemeinsamkeiten zu finden. Das hilft immer und verbindet ein wenig. In den sozialen Medien Informationen über den Interviewpartner suchen hat nichts mit spionieren zu tun. Der Rekruter oder der HR-Verantwortliche wird dasselbe tun und versuchen, via soziale Medien einen ersten Eindruck von Ihnen zu erhalten.

Wo ist die Unternehmung? Diese Frage ist einfach zu beantworten, da Sie eine Adresse haben. Aber klären Sie schon frühzeitig, wie Sie den Interviewort erreichen. Dabei geht es auch um ein stressfreies Eintreffen. Planen Sie genügend Zeit ein, damit Verspätungen im öffentlichen Verkehr oder ein Stau Sie nicht in eine Stresssituation bringt. Lieber entspannt eintreffen als auf die letzte Minute zum Gespräch erscheinen. Und falls es trotz alles Planung zu einer Verspätung kommen sollte: Informieren Sie Ihre Gesprächspartner sofort darüber.

Auch kann ein Training zu Ihrem nächsten Job-Interview sehr hilfreich sein, sich optimal auf das nächste Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Den ein Profi kann Sie aktiv unterstützen und mit Ihnen ein auf Sie zugeschnittenes Training durchführen.

2. Ab wann beginnt ein Bewerbungsgespräch

Das ist eine sehr wichtige Frage. Und die Antwort darauf wird erstaunen: Das Vorstellungsgespräch beginnt ab dem Moment, an dem sich die Unternehmung nach der Bewerbung meldet und eine Einladung vornimmt. Denn dann beginnt die Vorbereitung und die mentale Einstellung zum Gespräch. Denn das Denken bestimmt das Handeln. Sobald die Firma Kontakt aufnimmt, wird sie sich bereits anhand der gewählten Worte am Telefon oder per Mail einen Eindruck machen. Denn gerade bei der Kommunikation werden erste Weichen gestellt. Daher ist es umso wichtiger, im Prozess der Stellensuche immer auf einen Anruf oder eine Kontaktaufnahme vorbereitet zu sein. Nur schon das «schwer erreichbar sein» kann ein negatives Gefühl hervorrufen.

3. Die Magie der positiven Psychologie

Nutzen Sie die Kräfte der positiven Psychologie. Versetzen Sie Ihre Gedanken in positive Ströme. Denken Sie bejahend über das Gespräch und die Wahrscheinlichkeit, dass Sie schon bald einen neuen Job haben werden. Vor allem dann, wenn Nervosität oder Unsicherheiten bestehen. Darum ist es umso wichtiger, dass Sie sich vor dem Gespräch nicht negativ beeinflussen lassen. Tun Sie sich an dem Tag des Interviews etwas Gutes, etwas von dem Sie wissen, dass Sie sich danach gut fühlen.

4. Bittsteller vs. Lösungsanbieter

Immer noch sehen sich viele Bewerber bei der Stellensuche und insbesondere bei Job-Interviews als Bittsteller. Jedoch sollte die Situation anders aussehen. Auch hierbei stossen wir wieder auf das Mind-Set jedes einzelnen Bewerbers. Sehen Sie sich als Bittsteller, so agieren und verhalten sich im Vorstellungsgespräch dementsprechend, nämlich unterwürfig und eben bittend. Sehen Sie sich aber als Lösungsanbieter, verfügen Sie über ein versierteres und selbstsicheres Auftreten. Sie begegnen dem HR und den Entscheidungsträgern auf Augenhöhe. Den Schlussendlich ist es doch so: Die Firma schreibt eine Stelle aus. Demzufolge besteht akut ein Problem. Die Aufgaben der Stelle werden von niemanden wahrgenommen. Warum sind Sie jetzt nicht der Lösungsanbieter, welcher der Firma mit Ihrem Know-how und Erfahrung das Problem abnimmt? Mit dieser Denkhaltung und dem Ansatz, Ihre Dienstleistung zu vermarkten, werden Sie auf einmal merken wie einfach das Selbstmarketing funktioniert. Menschen erwerben ein Produkt aus einem Bedürfnis heraus. Firmen sind rechtliche Konstrukte. Aber darin arbeiten Menschen mit Bedürfnissen. Und genau diese Bedürfnisse des Linienvorgesetzten sollten Sie als Bewerber befriedigen, in dem Sie die Lösung des Problems sind. Nämlich, dass Sie die Aufgaben der Stelle ausführen und lösen können. Nur wenn Sie das Bedürfnis stillen können, erzeugen Sie den Willen, dass die Firma, resp. der Linienvorgesetzt Sie einstellt. Und das Schöne am Ganzen daran ist, dass Sie als Lösungsanbieter noch Lohn erhalten.

5. Authentisch bleiben

Im Job-Interview ist es wichtig, dass Sie authentisch bleiben. Aber wie gehen Sie auf die Fragen ein, auf die Sie sich nicht vorbereitet haben? Dazu gibt es einen einfachen Trick: Sezieren Sie das Stelleninserat mit allen Anforderungen und gleichen Sie es mit Ihren Kompetenzen ab. Erstellen Sie ein kleines Kompetenzmodell und lernen Sie sich mit all Ihren Fähigkeiten kennen. Somit können Sie gezielt und gekonnt die Fragen beantworten.

Wichtig ist auch: Seien Sie interessiert! Stellen Sie die nötigen Fragen, beteiligen Sie sich aktiv am Gespräch, suchen Sie den Blickkontakt, Lächeln Sie auch mal wenn es angebracht ist. Achten Sie auf das Tempo wenn Sie sprechen. Ebenso wichtig ist die Tonalität Ihrer Stimme und die Gestik. Machen Sie sich laufend Notizen. Aber all dies hilft nicht, wenn keine Motivation sichtbar ist. Ohne erkennbare Motivation Ihrerseits wird jeder Interviewpartner sehr schnell in einen Modus von «bringen wir es hinter uns» umstellen. Und damit ist die neue Anstellung schon in weite Ferne gerückt. Um die Stellensuche optimal zu gestalten, lohnt sich die Zuhilfenahme und Begleitung eines Job-Coaches. Die Investition lohnt sich immer.

6. Kleider machen Menschen

Zur Vorbereitung gehört auch ein überzeugendes Auftreten. Damit ist hier natürlich auch die Kleidung gemeint. Je nach Art der Unternehmung können Sportschuhe mit lässigem Auftritt genau das richtige sein. Versuchen Sie herauszufinden, welche Dresscode die Firma hat. Auch dabei bietet die Unternehmensseite gute Dienste. Dabei geht es nicht um eine Verkleidung, sondern um einen seriösen Auftritt. Das zeigt auch Wertschätzung und zeigt Ihren Einsatz. Mit der Coronakrise sind viele Unternehmen auf Online-Video Meetings gewechselt. Auch bei einem Online-Video Interview gilt: Ziehen Sie sich hierbei genauso an als würden Sie persönlich zum Gespräch erscheinen. Es macht einen immensen Unterschied, ob Sie nur mit T-Shirt und Jeans im Online-Video Interview erscheinen, oder ob Sie sich dem Interview und Dresscode der Firma entsprechend kleiden.

7. Die Begrüssung und die No-go beim Ersteindruck

Auch das scheint ein einfacher Punkt zu sein. Machen Sie sich allerdings bewusst, dass manchmal eine Entscheidung über eine Anstellung schon sehr früh im Interview fällt. Den der erste Eindruck den einer Person über uns macht geschieht unbewusst. Eine korrekte Anrede, ein verbindlicher Händedruck, Blickkontakt und ein ehrliches Lächeln sorgen aber für einen guten Einstieg. Versuchen Sie keine verschwitzten Hände zu haben. Auch Gerüche sind sehr wichtig: Die letzte Zigarette sollte schon länger her sein, da dies Nichtrauchern sehr unangenehm auffällt. Auch Mundgeruch sollte vermieden werden. Und bitte sprühen Sie nicht zu viel Parfum auf und schalten Sie das Telefon komplett ab.

8. Die Körpersprache im Vorstellungsgespräch

Die Körpersprache während eines Vorstellungsgespräches ist ein wesentlicher Bestandteil vom Eindruck, den sich eine Unternehmung vom Bewerber macht. Denn auch man nichts sagt, findet eine nonverbale Kommunikation statt. Die Körpersprache verrät was nicht ausgesprochen wird und das Gegenüber nimmt den anderen auch anhand der Körperhaltung, Mimik und Gestik aktiv wahr. Mit der richtigen Einstellung zum Job-Interview kann viel zu einer positiven Körpersprache beigetragen werden. Geht jemand demotiviert oder ohne Interesse in ein Gespräch, wird sich das schnell über Gesten, Worte und Körpersprache zeigen und schlussendlich Auswirkungen auf eine Zu- oder Absage haben.

9. Elevator Pitch (Selbstpräsentation) im Interview

Viele Interviews werden mit einer Selbstvorstellung gestartet, heute Elevator Pitch genannt. Der Kerngedanke des „Elevator Pitch“ basiert auf dem Gedanken, eine wichtige Person in einem Lift zu treffen und diese während der Aufzugsfahrt von seinen Ideen und Wertvorstellungen zu überzeugen. Und bei einem Vorstellungsgespräch verhält es sich genauso.

Diese Kurzvorstellung beinhaltet die wichtigsten Punkte ihrer beruflichen Entwicklung. Weiter sollte sie auf die jeweilige Unternehmung oder die Position abgestimmt sein. Und zwar so überzeugend, dass die Wahl eigentlich nur noch auf Sie fallen kann. Machen Sie sich Gedanken darüber, wo Ihre Vorzüge für die Unternehmung sind und streichen Sie diese in Ihrer Selbstpräsentation heraus. Seien Sie selbstbewusst, ohne überheblich zu wirken. Zeigen Sie der Unternehmung welche Erfolge Sie in der Vergangenheit erzielen konnten. Unterstreichen Sie Ihren Erfolg in Zahlen. Beispiel: «Das letzte Jahr konnte ich dank konsequenter Teamschulung die Antwortzeiten im Callcenter um 15% reduzieren»

Präsentieren Sie sich in 50 bis 60 Sekunden akzentuiert, bringen Sie Ihren Pitch auf den Punkt und bereichern Sie das Ganze mit etwas Blumen und Emotionen. Wie wird denn nun ein Elevator Pitch aufgebaut? Ein Beispiel:

  1. Wer sind Sie und was ist Ihr Hintergrund und Erfahrungsschatz
  2. Was waren Ihre Erfolge in den letzten Jahren
  3. Was bringen Sie für Vorteile und Nutzen für die Unternehmung mit
  4. Was ist Ihre Motivation sich für die Stelle beworben zu haben
  5. Enden Sie mit einem «Call To Action». Bsp. Lassen Sie uns in den nächsten 60 bis 90 Minuten über unsere gemeinsame Zusammenarbeit sprechen. Sie freuen sich darauf.

Sie können Ihren Pitch auch auf der Basis des AIDA aufbauen.

Aufmerksamkeit – Was bieten Sie an, was können Sie und was haben Sie gelernt

Interesse – Was ist Ihre Unique Selling Proposition, was macht Sie einzigartig

Wunsch – Wie profitiert die Unternehmung von Ihnen

Action – Lassen Sie uns in den nächsten 60 bis 90 Minuten über unsere gemeinsame Zusammenarbeit sprechen

Wichtig für einen gelungen Elevator Pitch sind folgende Punkte

  1. Üben Sie einen starken Einstieg
  2. Fokussieren Sie sich auf die Stelle und schweifen Sie nicht ab
  3. Machen Sie sich einzigartig
  4. Gehen Sie auf die Stelle und das Unternehmen ein
  5. Sprechen Sie klar und deutlich
  6. Zeigen Sie Begeisterung und Emotionen
  7. Bleiben Sie authentisch und sich selber
  8. Kein Monolog. Ein Elevator Pitch muss Leben

Sehr wichtig: Üben Sie den Elevator Pitch zuhause vor dem Spiegel. Und das mehrmals. Fragen Sie in Ihrem Umfeld, ob Ihnen jemand Ihren Pitch anhören kann und Ihnen entsprechendes Feedback gibt. Dies kann auch eines unserer erfahrenen Job-Coaches sein, die mit Ihnen eine Vorbereitung Ihrer Bewerbung durchführt und auch speziell mit Ihnen Ihre Präsentation üben und trainieren kann.

10. Storytelling im Job-Interview

Informieren Sie sich im Vorfeld über Storytelling. Das ist eine sehr praktikable und prägsame Variante um Fragen im Job-Interview zu beantworten. Das Storytelling generiert im Unterbewusstsein ein Signal, das jetzt eine Botschaft vermittelt und aufgenommen und gespeichert werden soll. Nutzen Sie das Storytelling um wichtige Informationen weiterzugeben. Auch kann das Storytelling gut genutzt werden, um Emotionen zu transportieren. Und bekanntlich bleiben Emotionen auch in den Köpfen und Gefühlen der Menschen haften.

11. Auf Fragen vorbereitet sein

Natürlich sollten Sie auch auf andere Fragen vorbereitet sein. Welche Fragen könnten gestellt werden? Dazu sind Bücher geschrieben worden, und trotzdem werden teilweise einzigartige Fragen gestellt. Klassiker von Interview-Fragen sind:

  • Beschreiben Sie sich kurz (Elevator Pitch)
  • Wo liegen Ihre Schwächen und Stärken
  • Was wissen Sie über unsere Unternehmung
  • Warum wollen Sie die Stelle wechseln
  • Was erwarten Sie von der neuen Stelle
  • usw. und so weiters…

Diese Liste kann natürlich noch weitergeführt werden.

Dabei gibt es bei den Antworten nicht generell ein Richtig oder Falsch. Schlussendlich sollten Sie einfach in der Lage sein, die gestellten Fragen offen, ehrlich und schlüssig zu beantworten. Sich auf die Fragen eines Job-Interview vorzubereiten ist eine der schwierigsten Aufgaben. Wir empfehlen daher immer:

  • Lernen Sie sich mit allen Ihren Stärken und Schwächen kennen
  • Erstellen Sie wenn möglich ein Kompetenzprofil und vergleichen Sie diese akribisch mit denen im Stellenprofil
  • Lernen Sie die Unternehmung bis ins letzte Detail kennen
  • Suchen Sie Informationen über Ihre Gesprächspartner und schaffen Sie Gemeinsamkeiten
  • Gehen Sie im Kopf das Vorstellungsgespräch durch. Und zwar von Beginn bis zum Schluss
  • Üben Sie den Anfang und den Schluss des Gesprächs. Den der Ersteindruck ist entscheidend, der letzte bleibt
  • Machen Sie sich Notizen und notieren Sie sich die Fragen
12. Fragen der Zukunft im Job-Interview

Viele Arbeitgeber fragen gerne nach Ihrer beruflichen Zukunft. So zum Beispiel: Wo sehen Sie sich in den nächsten 3 bis 5 Jahren. Bereiten Sie sich auf diese Frage vor. Sie können als Beispiel auch eine Schwäche oder das Fehlen einer Fachkompetenz nehmen, die Sie gerne in den nächsten Jahren verbessern oder erlernen wollen. Analysieren Sie genau das Stellenprofil und die Unternehmung in Bezug auf Weiterbildungsmöglichkeiten oder fachliche / personelle Karriere.

13. Lücken im Lebenslauf erklären und schildern

Bei einer Lücke im Lebenslauf ist es ganz wichtig, authentisch und vor allem ehrlich zu sein. Es ist keine Schande mal ein Sabbatical oder eine längere Reise angetreten zu haben, weil sich die Möglichkeit dazu bot oder einfach eine Auszeit genommen wurde. Schildern Sie was die Lücke für Sie bedeutet hat, bringen Sie etwas Emotion in diesen Teil des Lebenslaufs und vielleicht wird Sie sogar jemand darum beneiden, dass Sie diesen Schritt gemacht haben. Auch wichtig ist es natürlich, die Lücken im CV entsprechend optimal darzustellen. Auch kann hierbei die Lösung sein, Ihr CV von einem Profi schreiben zu lassen.

14. Sie dürfen auch Fragen stellen

Um Ihr Interesse an der Stelle und Unternehmung zu signalisieren, können Sie auch ganz konkrete Fragen stellen:

  • Was sind die Erwartungen der Unternehmung an mich?
  • Was kann ich machen, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen?
  • Welche Ziele verfolgt die Unternehmung und welchen Beitrag kann ich leisten?

Mit solchen Fragestellungen erreichen Sie, dass sich der Gesprächspartner bereits mit Ihnen für diese Stelle auseinandersetzt.

15. Interviewtechniken

Es hilft auch wenn Sie sich grundsätzlich über Interviewtechniken schlau machen, um so zu erkennen in welcher Frageform Sie gerade stecken. Denn die biographischen Fragen unterscheiden sich stark von denen einer Criticial Incident Technique (CTI), auch Methode kritischer Ereignisse genannt. Um schnell und zielsicher eine Verhaltensprognose zu erhalten, wird oft auch die SAR-Interview Technik (Situation, Aktion, Reaktion) angewandt, auch als Dreiecksfragetechnik bekannt. Auch die SMART Methode ist eine bewährte Frageform, die in vielen Job-Interviews angewandt wird. Informieren Sie sich im Internet über diese Interviewtechniken. Es kann Ihnen helfen, sich im Interview zu orientieren und dadurch auch gezielter und hervorragend auf die Fragen einzugehen.

16. Frageformen im Vorstellungsgespräch

Es gibt Unternehmen, welche vorgefertigte Interviewleitfaden haben und gerne ein strukturiertes oder Semi-strukturiertes Interview machen. Freie Interviews werden sehr selten gemacht, ausser es geht um ein erstes Kennenlernen ohne Interviewcharakter. Bei einem Interview will man mit den verschiedenen Techniken und Frageformen Ihr Verhalten, Erfahrungen und Kompetenzen prüfen. Dazu werden oft situative, biographische oder Verhaltensfragen angewandt. Die Sympathie ist eine nicht zu unterstützende Komponente und spielt eine grosse, wenn nicht sogar sehr grosse Rolle in einem Gespräch. Selten wird eine Person nach einem Gespräch angestellt, die zwar alle fachlichen Anforderungen erfüllt, aber mit den Soft-Skills nicht ins Team oder Unternehmung passt. In einem Job-Interview möchte man Ihre gesamte Person auf der emotionalen und rationalen Ebene erfassen.

Auch wichtig zu wissen ist, dass Linienvorgesetzte gegenüber dem Personaler bei den Job-Interviews naturgemäss eher ungeübt sind und sich stark auf die Aussagen in den Arbeitszeugnissen stützen. Hier empfiehlt es sich, Ihr Arbeits- oder Zwischenzeugnis von einem Profil auf die rechtlichen, inhaltlichen und formalen Kriterien prüfen zu lassen.

Daher wird das erste Gespräch meist mit dem HR durchgeführt. Sollten Sie zu einem zweiten Gespräch eingeladen werden, so kann das Gespräch durchaus zusammen mit dem Team und dem HR stattfinden.

17. In Bildern sprechen

Versuchen Sie in einer Bildsprache zu artikulieren und sich auszudrücken. Besonders dann, wenn es um komplizierte Zusammenhänge geht, die Sie vielleicht in einem Interview zum Ausdruck bringen wollen. Mit Bildern können Sie eine Bedeutung einfacher vermitteln, ohne dass sich das Gegenüber nur durch reines Zuhören einen Sinn erarbeiten muss. Denken Sie immer daran, dass Sprache abstrakt, Bilder aber konkret sind. Wenn Sie einen Sachverhalt vermitteln wollen, ist die Darstellung in Bildern insofern einfacher, als dass Ihr Gegenüber die Informationen einfacher erfassen kann. Wenn Sie vor dem Gespräch wissen, dass Sie der Firma eine etwas kompliziertere Situation offenbaren müssen, üben Sie diese zuerst Zuhause und verinnerlichen Sie Ihre Aussagen. Finden Sie die richtigen Bilder, in dem Sie sich zuerst mal klar werden, was Sie genau mitteilen wollen und involvieren Sie einen Zuhörer, damit Sie nach einem Feedback fragen können.

Beispiel 1:

  • Durch den Kauf der Vermarktungsrechte schnellte unser Umsatz in den Weltraum wie die erste Apollorakete zum Mond.

Beispiel 2:

  • Wir haben unsere Produkte so weit optimiert, dass wir wie ein Flugzeug am Pistenrand «Ready to take off» waren. Wir haben dann den Hebel voll nach vorne gedrückt und sind mit unseren Produkten so richtig durchgestartet.
18. Emotional Selling Proposition

Emotionen wecken und damit mit den Aussagen bei Ihrem Gegenüben besser in Erinnerungen bleiben. Viele Bewerber*innen denken, dass Emotionen in einem Bewerbungsgespräch nichts verloren haben. Sie können mit der Emotional Selling Proposition schnell eine positive Wirkung erzielen. Sie können sich auch von der Konkurrenz abheben, wenn Sie zu passender Zeit den Zugang zu Ihren Emotionen zulassen. Es macht einen grossen Unterschied ob Sie Ihrem Gegenüber rational oder emotional eine Frage beantworten. Zum Beispiel:

Rational:

  • Bei meiner letzten Tätigkeit konnte ich mein Team durch Kurse zum Erfolg bringen.

Emotional:

  • Bei meiner letzten Tätigkeit konnte ich mit Stolz mein tolles Team durch gewinnbringende Kurse zum Erfolg bringen, so dass sie heute durch das Erlernte die Lorbeeren ernten können.

Sie können mit positiven Wörtern und Satzformen viele Emotionen bei Ihrem Gegenüber wecken. Nutzen Sie diese Art der Kommunikation. Sie wirkt Wunder!

19. Keine negativen Äusserungen beim Job-Interview

Gift für ein Gespräch ist, wenn Sie sich negativ oder zu ausführlich über die ehemaligen Vorgesetzten oder Unternehmen äussern. Auch wenn im Interview danach gefragt wird, bleiben Sie sachlich und neutral. Sonst zeigt dies, dass Sie gedanklich noch in der alten Anstellung verharren. Auch die Fragen nach der Anzahl Wochen Urlaub oder dem Gehalt sind in der ersten Runde nicht angebracht.

20. Fragen nach Schwächen und Stärken im Vorstellungsgespräch

Eine der häufigsten Fragen während eines Job-Interview ist die Frage nach Ihren Stärken und Schwächen. Stärken aufzuzeigen ist in der Regel für jeden Menschen um einiges einfacher als das Gegenteil. Bereiten Sie vor dem Gespräch auf 5 Stärken vor und erklären Sie auch warum Sie diese Stärken haben. Vielleicht können Sie die Stärken mit Zahlen untermauern. Zum Beispiel: Ich konnte durch meine Hartnäckigkeit 5% Umsatzsteigerung erzielen.

21. Wie mit “Schwächen” im Job-Interview umgehen

Viele wissen jedoch nicht wie die Frage nach Schwächen richtig zu beantworten ist oder wie sie damit umgehen sollen. Grundsätzlich gilt, dass eine vermeintliche Schwäche je nach Job auch eine Stärke sein kann.

So denken Sie zum Beispiel, dass Ihre ungeduldige Art als Schwäche angesehen werden kann. Jedoch kann dies für die Stelle auch positiv sein, wenn zeitnah Entscheidungen getroffen werden müssen oder Sie hartnäckig an einer Aufgabe dranbleiben müssen.

Daher gilt auch hier, die Stellenausschreibung genau zu studieren und mit Ihren Kompetenzen abzugleichen. Stehen Sie zu Ihren Schwächen und seien Sie dabei ehrlich und authentisch.

Nobody is perfect

Sagen Sie wo Ihre Schwächen liegen, denn kein Mensch ist perfekt. Auch eine gute Methode Schwächen anzugeben ist, diese mit Adjektiven wie «hin und wieder» «manchmal» oder «ab und zu» zu verpacken. Auch ist eine Erläuterung darüber gut, wie Sie damit umgehen und wie Sie in der Vergangenheit umgegangen sind.

Als Beispiel:

  • Ich bin manchmal etwas zu kritisch, habe aber in der Vergangenheit gelernt, immer auf einem guten Nenner zu kommen, um die Projekte zum Erfolg zu bringen.

Mit dem Wort «Aber» neutralisieren Sie leicht das vorher Gesagte und legen den Schwerpunkt auf das Erlernte und auf das Ende des Satzes, nämlich «Projekte zum Erfolg bringen». Denn bekanntlich bleibt das zuletzt Gesagte besser haften als Ersteres.  Auch wichtig ist, dass Sie Ihre Schwäche nicht als absolut erklären.

Ihre Schwäche auf eine Situation hin schildern

Als Beispiel:

  • Es gibt Situationen bei der Projektplanung, in der ich etwas unorganisiert sein kann. Um jedoch den Überblick zu bewahren, habe ich in der Vergangenheit gelernt jeden Tag eine neue «To-do-Liste» und verfolge diese auch konsequent, da ich eine Person bin, die gerne Ziele erreicht.

Auch hier kann das Wort «jedoch» eingesetzt werden, was fast den gleichen Effekt hat wie das «Aber». Und im Satz ist ersichtlich, dass Sie in der Vergangenheit sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Die Personal-Fachperson wird von Ihnen vermutlich den Eindruck erhalten, dass Sie wissen wie man Probleme angeht, diese löst und sich organisiert, um Ziele zu erreichen.

Keine Schwächen nennen die auf……

Nennen Sie keine Schwächen die auf die Stelle zutreffen. «Ein Buchhalter der etwas ungenau ist», «ein Verkäufer der morgens nicht gerne früh aufsteht» oder ähnliches. Diese Art Bekenntnis über Schwächen disqualifizieren Sie für den Job, oder der Personal-Verantwortliche wird sich dabei schnell fragen ob Sie die richtige Person für den Job sind.

Auch Schwächen in Stärken umzuwandeln ist keine empfohlene Variante

Verkaufen Sie Ihre Schwäche nie als eine Stärke, ausser wie oben beschrieben, wenn sich eine Ihrer vermeintlichen Schwächen tatsächlich als Stärke für die Stelle erweist.

Beispiel:

  • Sie sind ein etwas unstrukturierter Mensch, der jedoch sehr arbeitswillig ist. Sie machen jetzt Ihre Schwäche zur Stärke und sagen «Ich arbeite sehr viel».

Dies hört sich zwar auf den ersten Blick nach einem sehr engagierten Mitarbeiter an, kann aber bei genauem Hinschauen auch auf einen unorganisierten Mitarbeiter hinweisen. Und im schlimmsten Fall einen, der sein Zeitmanagement nicht im Griff hat oder keinen Ausgleich hat zwischen Privat- und Berufsleben und somit ein Burnout Kandidat sein könnte.

22. Stresstest oder kritische Fragen beim Interview

Es gibt Interviewer, die gerne versuchen den Kandidaten mit etwas skurrilen Fragen aus dem Konzept zu bringen. Sie wollen herausfinden, wie sie unvorbereitet auf eine Frage spontan antworten können.

Mögliche Stressfragen können sein:

Hypothetische Frage, um zu sehen was für Sie sehr wichtig ist.

  • Welche drei Gegenstände würden Sie auf einer weiten einsamen Insel mitnehmen?

Mit dieser Frage will man Ihre Werte kennen lernen.

  • Wenn Sie die Möglichkeit hätten Ihre Mutter oder Ihre Frau aus dem See zu retten, wen würden Sie retten?

Eine Behauptung stellen, um zu sehen wie Sie damit umgehen.

  • Sie haben sich soeben über die Person xy schlecht geäussert.

Brainteaser Frage. Die Lösung muss nicht richtig sein. Der Personaler will sehen, wie Sie an so eine Fragestellung rangehen.

  • Wie schwer sind alle Brücken der Stadt Zürich?

Die Unvorbereitete Frage (Aufgabe). Hier möchte man sehen, wie Sie fachlich auf eine spontane Frage antworten.

  • Erklären Sie mir bitte, wie Sie den IT – Sicherheitsstandard einer Firma prüfen wollen.
23. Lohnfrage beim Interview

Die Lohnfrage kommt zu 95% beim ersten Gespräch zur Sprache. Wenn Sie nach Ihren Lohnvorstellungen gefragt werden, stellen Sie bitte keine Gegenfrage. Dies kommt bei Linie und HR nicht gut an, weil es sich so anhört, als würden Sie der Frage ausweichen wollen. Kommunizieren Sie Ihre Forderung, vielleicht mit einer Bandbreite, die Sie sich vorstellen. Gut ist jeweils sich vorher darüber zu informieren, wieviel die Stelle im Markt wert ist. Sie können auch Ihre Forderungen mit einer kurzen Erklärung nicht rechtfertigen, mehr damit Ihren Wert zu unterstreichen. Grosse Firmen haben vielfach Ihre Lohnbandbreiten, die meist auf der Erfahrung und Funktion des neuen Mitarbeiters basieren. Damit haben die grossen Firmen im Gegensatz zu kleineren keinen grossen Spielraum.

24. Unerlaubte Fragen

Im Interview können teilweise auch unangenehme Fragen auftauchen. Dabei wird die Unternehmung versuchen herauszufinden wie Sie mit Stresssituationen umgehen. Auch können solche Fragen für die Unternehmung bei der Entscheidung über eine Anstellung helfen. Dabei sind aber Grenzen gesetzt. Es sind nur Fragen zulässig, die Aufschluss über die Eignung des Bewerbers für das Arbeitsverhältnis geben. So ist er erlaubt, einen Kassier nach Vorstrafen zu fragen. Auch sind Fragen nach ansteckenden Krankheiten bei medizinischem Personal wichtig.

Folgende Arten von Fragen sind grundsätzlich nicht zulässig und haben mit der Eignung für die Stelle nichts zu tun: Schwangerschaft oder Kinderwunsch, Religion, Parteienzugehörigkeit, Fragen nach Partner oder Familie, Vermögenverhältnisse oder Krankheiten. Sie können Fragen, die nicht erlaubt sind, auch einfach nicht beantworten oder sogar lügen. Inwiefern sich das aber lohnt ist jedem selber überlassen.

25. Schlussfragen beim Interview

Es kommt oft auch vor, dass Sie gefragt werden, warum man Sie einstellen soll. Bereiten Sie sich ebenfalls im Vorfeld auf diese Frage. Nennen Sie 2 bis 3 wichtige Stichwörter und machen Sie vielleicht einen kleinen «Mini-Elevator-Pitch».

Auch Sie selber dürfen Fragen stellen. So zum Beispiel:

  • Wie läuft die Einarbeitung ab
  • Wie werden Mitarbeiter im Unternehmen gefördert
  • Warum haben Sie mich eingeladen zum Gespräch
26. Die Verabschiedung

Verabschieden Sie sich mit einem herzlichen Dankeschön für das Gespräch und für die Einladung. Bekunden Sie, dass das Gespräch für Sie positiv war und dass Sie sich auf eine weitere Kontaktnahme freuen. Verlassen Sie das Gespräch mit einem verbindlichen Schluss, wann Sie eine Rückmeldung erwarten dürfen.

27. Nach dem Interview

Vermutlich wurde schon am Ende des Interviews besprochen, wie die nächsten Schritte aussehen. Wenn nicht, dann fragen Sie nach. Wer meldet sich wann bei wem. Sind noch weitere Gespräche, zum Beispiel mit einem Linienvorgesetzten vorgesehen.

Nehmen Sie sich nach einem Interview Zeit, um das Gespräch zu reflektieren. Was fanden Sie positiv? Wo könnten Sie sich noch verbessern? Was haben Sie vergessen? Dies hilft Ihnen, bei einem anderen Gespräch mehr Sicherheit zu erlangen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass diese Stelle weiterhin interessant für Sie ist, dann ist eine kurze Rückmeldung an den Interviewpartner sicher positiv und zeugt von Freundlichkeit und Respekt. Bedanken Sie sich für das Gespräch und begründen Sie in ein paar wenigen Sätzen warum Sie sich für die Stelle «noch mehr» interessieren und was Sie im Gespräch überzeugt hat.

Stellen Sie aber auf keinen Fall Forderungen nach Entscheidungen oder Terminen. Unternehmen werden mehrere Kandidaten einladen, und je nach Grösse der Firma kann es dauern, bis die weiteren Schritte klar sind oder eine Entscheidung getroffen wird. Falls Sie für eine andere Stelle bereits in einer fortgeschrittenen Runde sind, sich aber sehr für die aktuelle Stelle interessieren, dann schildern Sie der Unternehmung warum Sie es begrüssen würden, zeitnah den Bescheid für das weitere Vorgehen zu erhalten. Auch die Firma, mit der Sie eben das Interview geführt haben ist dankbar für diese Information. Vor allem dann, wenn Sie im engeren Kreis der Kandidaten gesehen werden und starkes Interesse an Ihrer Person besteht.

Daher: Üben Sie sich in Geduld. Aber setzen Sie nicht alles auf diese eine Stelle. Suchen Sie weiterhin nach Möglichkeiten und offenen Vakanzen. Dann wird Sie auch eine Absage nicht so stark treffen. Apropos Absage: Sie dürfen sicher höflich nachfragen, was zu dieser Entscheidung geführt hat. Das kann Ihnen für zukünftige Bewerbungen und Interviews wertvolle Hinweise geben. Seien Sie aber nicht enttäuscht, wenn Sie keine detaillierte Absage erhalten. Firmen haben heute oftmals keine Kapazitäten, jede Absage konkret zu begründen. Aber seien Sie auch offen für kommende Möglichkeiten. Vielleicht bietet Ihnen die Unternehmung an, Sie bei einer passenden Vakanz wieder zu kontaktieren.

28. Übung macht den Meister

Wichtig ist dabei sicherlich auch die Übung. Nach einigen Gesprächen werden Sie sicherer im Umgang mit dieser Situation. Wenn Sie sich länger nicht mehr in einem Bewerbungsprozess befunden haben oder wissen wollen wie Sie bei einem Gespräch wirken, ist ein Interviewtraining von Vorteil. Dabei lernen Sie zu erkennen wie Sie auf das Gegenüber wirken, wie Sie kritische Fragen für sich entscheiden können und wie Ihre Haltung auf Andere wirkt. Den 75% aller Bewerber scheitern genau bei diesem Thema.

29. Fazit

Sie sehen, es gibt Stolpersteine auf dem Weg zu Ihrer neuen Stelle. Das sollte Sie aber keineswegs entmutigen. Je mehr Vorstellungsgespräche Sie haben umso mehr Sicherheit werden Sie erlangen. Ein wichtiger Punkt ist aber, jeweils sich selber zu bleiben. Präsentieren Sie sich von Ihrer besten Seite, seien Sie authentisch, und werden Sie auf keinen Fall ein Schauspieler. Dies wird nämlich sehr schnell erkannt und macht Ihre Chancen auf die neue Stelle sofort zunichte. Bedenken Sie; Der Ersteindruck ist entscheidend, der letzte bleibt.

Wenn Sie unsicher sind in Bezug auf Ihr Auftreten oder auch Übung für Interviewsituationen benötigen, dann suchen Sie sich die entsprechende Unterstützung mit einem Interviewtraining oder Bewerbungscoach. Damit Ihre neue Traumstelle nicht einfach vorbeizieht.

30. Kontaktieren Sie uns

Wir unterstützen Sie gerne für Ihr nächstes Interview? Schreiben Sie uns heute noch. Wir freuen uns auf Sie.

Mit dem Absenden des Formulares stimme ich zu, dass meine Daten zwecks Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage verarbeitet werden.
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