Ihr neuer Lebenslauf – Eine Vorlage als Fahrschein zu Ihrem nächsten Job-Interview.

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Sie benötigen einen CV der überzeugt und wollen wissen wie Sie das am besten meistern? Wir helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung. Der Lebenslauf ist schliesslich Ihre persönliche Visitenkarte und Fahrschein für eine erfolgreiche Bewerbung. Das Leseverhalten hat sich im letzten Jahrzehnt fortlaufend verändert, der Informationsfluss ist deutlich grösser und schneller geworden. Das betrifft auch die Beurteilung von Bewerbungsunterlangen. Einige, meist grössere Unternehmungen wenden bei der Auswertung Bewerbermanagement-Tools an, da diese das Auswahlverfahren beschleunigen. Neben dem Aufbau spielen auch die Vollständigkeit und die Gestaltung eine entscheidende Rolle. Farbenfrohe Kreationen mit Grafiken und Icons sind heute beliebt, sollten jedoch den CV immer noch seriös erscheinen lassen. Ein Lebenslauf sollte maximal drei A4 Seiten umfassen. Auf der Titelseite fassen wir die wichtigsten Informationen zusammen. Die dringlichsten Angaben platzieren wir am Anfang und/oder in einer linken Spalte, da unsere lesegewohnten Augen automatisch dorthin springen.

Von Raffael Marty, Nexaria Praktikant Team Assistant I Lesezeit 4 Minuten

Die Struktur eines Lebenslaufes

Ein gut gewählter, strukturierter Aufbau eines CV ist entscheidend, um an ein Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Vor allem die Titelseite muss in kurzer Zeit überzeugen, ansonsten verliert der oder die Personalverantwortliche das Interesse am Weiterlesen. Im anschliessenden Artikel erläutern wir Ihnen wie ein guter Lebenslauf aussehen könnte oder wie Sie Ihr Bewerbungsschreiben von uns erstellen lassen können.

Schriftart Sans Serife vs. Serife

blankFür die Bewerbung muss in erster Linie eine gut leserliche Schriftart gewählt werden. Die Schriftarten werden in zwei Hauptgruppen aufgeteilt, Buchstaben mit Serifen und ohne Serifen. Serifen besitzen feine Striche am Schluss der Buchstabenlinie quer zu deren Hauptausrichtung. Durch diese Striche fällt es dem Auge beim Lesen leichter der Zeile zu folgen. Im Prinzip können Sie beide Schrifttypen verwenden. Wir bevorzugen eine gut leserliche Schriftart ohne Serife.

Ihre Plakatwand

Die Titelseite, wir nennen sie Plakatwand, zeigt dem Leser einen schnellen Überblick Ihrer wichtigsten Daten und beruflichen Highlights auf. Durchschnittlich blankbenötigt eine HR-verantwortliche Person 6-15 Sekunden, um zu entscheiden ob sie weiterliest oder zur nächsten Bewerbung übergeht. Deshalb ist es wichtig, dass die erste Seite Interesse weckt und dem Leser die wichtigsten Informationen präsentiert.

Zuoberst platzieren Sie gross Ihren Namen und ein professionelles Bewerbungsfoto. Am besten besuchen Sie für das Portraitbild einen Fotografen. Sie können Ihren Namen mit einem passenden Slogan Ihres beruflichen Talents ergänzen. Hinter Ihrem Motto oder dem Zitat einer berühmten Persönlichkeit müssen Sie jedoch voll und ganz stehen können und eine Verbindung zu Ihnen herstellen können, sonst lassen Sie es besser weg.

Erstellen Sie fettgedruckte Titel zu den verschiedenen Angaben. Die Kontaktdaten können beispielsweise in einer linken Spalte eintragen werden. Fügen Sie nur die Telefonnummer und E-Mailadresse an. Darunter präsentieren Sie Ihre 5 Top Skills beruflich relevanter Stärken in Stichworten. Ebenfalls in diese Spalte gehören Ihre Ausbildungen. Zu den Ausbildungen zählen Berufsschulen und eventuelle Universitäts- und Hochschulabschlüsse. Berufliche Weiterbildungen und Kurse zählen nicht dazu.

Erstellen Sie in der Hauptspalte einen Titel «Kurzprofil» mit einem Text von etwa 50 Wörtern, in dem Sie Ihre beruflichen Eigenschaften ausführlicher nennen. Anschliessend führen Sie unter «Übersicht meines Backgrounds» folgende Untertitel auf: Berufliche Highlights, fachliche Kompetenzen und zuletzt persönliche Eigenschaften. Benützen Sie darunter Aufzählungspunkte ohne Nummerierung und schreiben Sie jeweils die passenden Informationen nicht in ganzen Sätzen, jedoch ausführlicher als in der linken Spalte, darunter auf.

 

Die zweite und evt. dritte Seite

blankAuf der zweiten Seite können Sie die Überschrift «Meine Berufliche Stationen» anbringen. Beginnend mit der letzten Beschäftigung listen Sie die verschiedenen Anstellungen auf. Fassen Sie zuerst die einzelnen Stationen zusammen: Links die Anstellungsdauer mit Datum und rechts den Arbeitgeber.

Danach werden Sie ausführlicher, nennen jeweils mit einem Untertitel die berufliche Bezeichnung für Ihre Funktion in der Firma und machen eine Aufzählung ihrer Aufgabengebiete und Verantwortungen. Dieser Teil des Lebenslaufes kann entweder tabellarisch oder funktional gestaltet werden; mehr dazu später im Text.

Zurück in der Spalte links tragen Sie Ihre Sprachkenntnisse, ihre allfälligen EDV-Kenntnisse und Ihre Interessen unter ebendiesen Titeln ein. Ausserberufliche Tätigkeiten wie z. B. Ehrenmitgliedschaften können Sie ebenfalls unter «Nebenberuflich» eintragen. Am Schluss geben Sie noch den Zivilstand und die Adresse an, welche Sie unter der Überschrift Persönliches eintragen.

Grundsätzlich macht sich ein Lebenslauf gut auf zwei A4 Seiten. Ist ihr Informationsumfang grösser, erstellen Sie eine weitere Seite. Sollten Sie eine dritte Seite benötigen, können Sie zwischen den Titeln Nebenberuflich und Persönliches einen Platzhalter mit dem Titel «Diverses» anbringen, bei welchem Sie z.B. Angaben zum Arbeitsbeginn, dem Arbeitsort und zur Anstellungsart machen. Vergessen Sie nicht auf der Hauptspalte die Überschrift «Meine Beruflichen Stationen» nochmals zu schreiben.

Da ein Lebenslauf mit einwandfreier Sprache ohne Rechtschreib- und Grammatikfehler glänzen sollte, ist es ratsam Ihr Exemplar am Schluss gründlich zu prüfen. Lassen Sie es von Freunden gegenlesen.

Was gehört nicht in einen Lebenslauf

Nicht jede Information eignet sich für einen Lebenslauf. Bei einer Bewerbung für eine Lehrstelle im Schulabschlussalter ist es üblich, die Eltern und Geschwister zu erwähnen. Im Erwachsenenalter lassen Sie diese Angaben weg. Auch will kein Arbeitgeber Ihre Oberstufenzeugnisse sehen.

Gefährliche Sportarten und Freizeitbeschäftigungen könnten von einem Personalchef als Risiko für einen möglichen verletzungsbedingten Ausfall eingestuft werden. Seien Sie deshalb vorsichtig mit solchen Angaben.

Es ist nicht ratsam, politische Gesinnungen oder Parteiangehörigkeit in einem CV zu erwähnen, es sei denn Sie bewerben sich bei einer Partei oder Gewerkschaft.

Religiöse Zugehörigkeit müssen Sie ebenfalls nicht angeben, da es sich dabei um eine private Angelegenheit handelt. Dies ist allerdings nicht der Fall, wenn Sie sich bei einer Landeskirche bewerben.

Chronische Krankheiten, die Ihre Arbeit beeinträchtigen könnten, sollten Sie erst beim Bewerbungsgespräch erwähnen, so haben Sie bessere Chancen Ihr gegenüber trotzdem von sich zu überzeugen.

Sie müssen Ihren Zivilstand nicht zwingend angeben, wenn Sie zum Beispiel geschieden oder alleinerziehend sind. Die Personalverantwortlichen sind sich jedoch gewohnt, dass diese Angaben als Standard in einem CV enthalten sind.

Alternative Lebensläufe

Neben dem üblichen Tabellarischen Lebenslauf, welcher in zeitlicher Abfolge anhand der verschiedenen Anstellungen gegliedert ist, gibt es noch Sonderformen. Wir erklären Ihnen zwei weitere Arten. Natürlich kann ein Lebenslauf auch Mischformen enthalten.

Funktionaler Lebenslauf

Beim funktionalen Lebenslauf ist die zeitliche Abfolge der verschiedenen Tätigkeiten nebensächlich. Im Fokus stehen die Fähigkeiten, Funktionen und Kenntnisse des Bewerbers, welche für die gewünschte Funktion in einem Betrieb systematisch, an ähnlichen Tätigkeiten anknüpfend aufgezeigt werden. So kann sich der HR-Verantwortliche schnell einen Überblick über die beruflich relevanten Tätigkeiten verschaffen. Wenn Sie beispielsweise zwischenzeitlich in einem Betrieb gearbeitet haben, der nichts mit Ihrer gewünschten Arbeitsstelle zu tun hat, eignet sich diese Variante gut. Ebenfalls bewährt sich diese Methode, um Lücken im Lebenslauf geschickter darzustellen.

Ausführlicher Lebenslauf

Einen ausführlichen Lebenslauf sollten Sie dem zukünftigen Arbeitgeber nur auf dessen ausdrücklichen Wunsch zukommen lassen, da er unüblich und aufwendiger zu erfassen ist. Diese Methode eines Lebenslaufes baut auf einem tabellarischen Lebenslauf auf und wird in Fliesstextform chronologisch von Hand geschrieben. Auf diese Art bekommt der Arbeitgeber einen Eindruck Ihrer Schreibkünste und Persönlichkeit. Firmen aus dem Bereich Journalismus könnten an einem ausführlichen Lebenslauf interessiert sein. Anhand eines roten Fadens können Sie sich durch die verschiedenen Stationen der Ausbildungen und beruflichen Anstellungen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart durchschreiben. Nutzen Sie Ihren tabellarischen Lebenslauf als Hilfe. Achten Sie auf eine gute Formulierung und einen attraktiven Schreibstil. Das Anfangs- und Enddatum gehört auch in diese Textsorte.

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Wir unterstützen Sie gerne bei der Erstellung Ihres neuen Lebenslauf. Schreiben Sie uns heute noch. Wir freuen uns auf Sie.

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